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SUMMARY:DER BLIN­DE FLECK
DESCRIPTION:Unse­re Iden­ti­tät ist das Ergeb­nis eines stän­dig neu aus­ba­lan­cier­ten Wech­sel­spiels zwi­schen Selbst­er­kennt­nis und Selbst­ge­stal­tung. Nur einen klei­nen Teil des Bil­des, das wir von uns selbst haben und wie wir von ande­ren wahr­ge­nom­men wer­den, kön­nen wir selbst beein­flus­sen.Wo gehö­ren wir dazu? Wovon gren­zen wir uns ab? Wel­che Tei­le unse­rer Iden­ti­tät wol­len oder müs­sen wir ver­ste­cken? Wel­che in ein ande­res Licht rücken? Und wie kön­nen wir die dadurch immer neu ent­ste­hen­den Lücken fül­len?Mit die­sen und ande­ren Fra­gen sind die Figu­ren der Thea­ter­per­for­mance Der blin­de Fleck kon­fron­tiert, wäh­rend sie auf unter­schied­li­che Wei­sen ver­su­chen, aus zufäl­li­gen Aus­gra­bungs­fun­den die Kul­tur und Geschich­te eines selt­sa­men ver­ges­se­nen Vol­kes für eine Muse­ums­aus­stel­lung zu rekonstruieren.\n„Kann man, ohne sich zu erin­nern, eine Iden­ti­tät haben?“\nNikos Kon­stan­ta­kis: “Das ist die Haupt­fra­ge des Stücks. Wenn jemand einen Schlag­an­fall hat und plötz­lich nicht mehr sei­ne Mut­ter­spra­che ver­ste­hen kann, statt­des­sen eine ande­re Spra­che spricht, ist das dann noch die­sel­be Per­son wie vor­her oder wird sie zu jemand ande­rem? Und wenn ich mor­gen nach Nor­we­gen aus­wan­de­re, mei­nen Namen ände­re und ver­su­che mei­ne Erin­ne­run­gen zu löschen, bin ich dann trotz­dem noch Nikos? Die­se Fra­ge zu beant­wor­ten ist kom­pli­ziert und span­nend.”(aus dem Inter­view mit Nikos Kon­stan­ta­kis zu sei­nem neu­en Stück „Der blin­de Fleck“ auf Koel​ner​.de)\nDas gan­ze Inter­view lesen Sie hier:\n \n			\n						Hir klicken\n					\nPro­duk­ti­on: DIPHTHONG​.art e.V.Kopro­duk­ti­on: Oran­ge­rie Thea­ter, Thea­ter­aka­de­mie Köln.\nRegie: Swit­la­na Pasit­schnyk | Co-Regie: Nikos Kon­stan­ta­kis | Dra­ma­tur­gie & Text: Klaus Feh­ling | Cho­reo­gra­phie: Ste­pha­nie Fel­ber | Schau­spiel: Robin Berenz, Nikos Kon­stan­ta­kis, Auré­lie Thé­paut | Live Musik: Anna Illen­ber­ger – KiTZ | Kos­tüm & Büh­nen­bild: Eleo­no­ra Ped­ret­ti | Video­kunst: Lisa Reu­tels­terz | Pro­duk­ti­ons­lei­tung: Nikos Kon­stan­ta­kis | Pro­duk­ti­ons­as­sis­tenz: Sil­ke Manz | Regie­as­sis­tenz: Eva Herr­mann | Gra­fik­de­sign: Jut­ta Mun­dus | Fotos & Doku­men­ta­ti­on: Ales­san­dro De Matt­eis | Tech­ni­sche Lei­tung & Licht: Dani­el Swo­bo­da | Kon­zept: DIPHTHONG | Dra­ma­tur­gie­as­sis­tenz: Finn Oleg Schlü­ter | Pres­se­bü­ro: neu­rohr & andrä \nGeför­dert durch: Kul­tur­amt der Stadt Köln, NRW Lan­des­bü­ro Freie Dar­stel­len­de Küns­te – FOCUS Ukrai­ni­an Artists, Minis­te­ri­um für Kul­tur und Wis­sen­schaft des Lan­des Nordrhein-Westfalen.\nDie Zusam­men­ar­beit mit der ukrai­ni­schen Regis­seu­rin Swit­la­na Pasit­schynk ist eine Wei­ter­füh­rung der drei­mo­na­ti­gen Paten­schaft des Kul­tur­rats NRW.\n\n				\n			\n\n				\n			\n\n				\n			\n
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