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SUMMARY:Die Revo­lu­ti­on lässt ihre Kin­der verhungern
DESCRIPTION:von FUTUR3 in Zusam­men­ar­beit mit dem Schau­spiel Köln und Oran­ge­rie Thea­ter Köln\nGewin­ner des Publi­kums­prei­ses des nacht­kri­tik-Thea­ter­tref­fens 2023 \nEine thea­tra­les Pan­ora­ma­bild über die Insze­nie­rung von Geschichte(n) am Bei­spiel des Holo­do­mor in der Ukrai­ne 1932/33.\nIn den Jah­ren 1932/33 ereig­ne­te sich eine der größ­ten huma­ni­tä­ren Kata­stro­phen des 20. Jahr­hun­derts: Der “Holo­do­mor” (Mord durch Hun­ger) − ein wenig bekann­tes Ver­bre­chen der Sowjet­uni­on in der Ukrai­ne, bei dem meh­re­re Mil­lio­nen Men­schen ver­hun­ger­ten. Die Hun­gers­not war die Fol­ge der Zer­stö­rung der Land­wirt­schaft durch die erzwun­ge­ne Kol­lek­ti­vie­rung. Die Regie­rung unter Sta­lin schau­te zu, nutz­te den Hun­ger, um den Wider­stand der ukrai­ni­schen Bäue­rin­nen und Bau­ern zu bre­chen und die bol­sche­wis­ti­sche Macht in den Dör­fern zu eta­blie­ren, wäh­rend sie das Gesche­hen vor der Welt ver­barg. Erst seit den 1990er-Jah­ren ist eine his­to­ri­sche For­schung zum Holo­do­mor möglich.\nDie Per­for­me­rin­nen erzäh­len mit­hil­fe von Zeu­gin­nen aus­sa­gen, jour­na­lis­ti­schen Berich­ten sowie staat­li­chen Stel­lung­nah­men gegen das Ver­ges­sen an. Inspi­riert von sowje­ti­schen Geschichts­pan­ora­men erschei­nen visu­el­le Kon­tex­te aus Bil­dern und Zeit­ach­sen, wel­che die poli­ti­schen und per­sön­li­chen Hin­ter­grün­de auf­zei­gen. Es ent­steht ein thea­tra­les Pan­ora­ma­bild, rhyth­mi­siert durch elek­tro­ni­sche Sounds und Live-Gesang, das die Mani­pu­la­ti­on von Geschich­te erleb­bar macht.\nPres­se­stim­men:“Auf den Büh­nen­tü­chern wer­den die Schau­spie­ler immer wie­der zu his­to­ri­schen Figu­ren: Eine Live-Kame­ra pro­ji­ziert sie mit Namen und Hin­ter­grund­in­fos auf die Tücher. Anja Jaze­schann als Bäue­rin Mag­da Hoh­mann erzählt in ver­zwei­fel­ten Brie­fen an den Bru­der, wie sie Run­keln und Hun­de isst. […] Es ist beein­dru­ckend, wie hier mit his­to­ri­schen Doku­men­ten eine Bil­dungs­lü­cke geschlos­sen wird. Zudem machen die drei Musiker:innen Maria­na Sadovs­ka, Jörg Rit­zen­hoff und Yasia Say­en­ko […] den Abend zu einem gran­dio­sen Klang­er­leb­nis: Sie stim­men alte ukrai­ni­sche Hym­nen an, las­sen in elek­tro­ni­schen Beats die gefühl­te Not eska­lie­ren. […] Ein wich­ti­ger Abend, der his­to­ri­sche und poe­ti­sche Tie­fe in media­le Fak­ten bringt.”(Doro­thea Mar­cus, Die TAZ, 21.11.2022)\n“Bis­wei­len erin­nert die Auf­füh­rung in ihrer Ernst­haf­tig­keit und ihrem Bemü­hen um Auf­klä­rung und Doku­men­ta­ti­on an die Insze­nie­run­gen von Nuran David Calis, die am Schau­spiel Köln ja eine lan­ge Tra­di­ti­on haben. Aber – der gro­ße Meis­ter mag ver­zei­hen – die Auf­füh­rung von Futur3 ist deut­lich weni­ger sprö­de. Der didak­ti­sche Impe­tus von Erlens Insze­nie­rung ver­bin­det sich geschickt mit künst­le­ri­schen Mit­teln, die auch die Gefühls­welt anspre­chen.”(Diet­mar Zim­mer­mann, Thea­ter Pur, 21.11.2022)\nMit: Olek­sii Dorychevs­kyi, Stef­ko Hanus­hevs­ky, Anja Jaze­schann, Ste­fan H. Kraft, Vale­rij Lisac, Jörg Rit­zen­hoff, Maria­na Sadovs­ka, Yasia Say­en­ko | Künst­le­ri­sche Lei­tung: André Erlen, Ste­fan H. Kraft  | Regie: André Erlen | Büh­ne & Kos­tüm: Michae­la Muchi­na | Video & Live-Kame­ra: Vale­rij Lisac | Live-Musik: Maria­na Sadovs­ka, Jörg Rit­zen­hoff, Yasia Yen­ko | Pro­duk­ti­ons­lei­tung: The­re­sa Heus­sen | Künst­le­ri­sche Mit­ar­beit: Pav­lo Yurov | Licht: Jür­gen Kapi­t­ein | Dra­ma­tur­gie: Lea Goe­bel | Spiel­fas­sung: Ensem­ble | Regie­as­sis­tenz: Regi­na Bensch, Patri­cia Stoe­ve­sand | Dra­ma­tur­gie­as­sis­tenz: Gem­ma Mat­hil­da Hei­nen | Über­ti­tel: Andrew Clar­ke (PAN­THEA) | Foto: Ana Lukenda\nFilm­team Ukraine \nVideo-Regie: Ali­na Gor­l­o­va | Kame­ra: Yare­ma Malash­chuk, Khry­sty­na Lyzo­gub | Droh­ne, Kame­ra, Fah­rer: Volo­dym­yr Chep­pel | Lei­tung: Pav­lo Jurov\nIn Koope­ra­ti­on mit: Frei­han­dels­zo­ne – Ensem­ble Netz­werk Köln. \nGeför­dert durch: Minis­te­ri­um für Kul­tur und Wis­sen­schaft des Lan­des NRW, Kul­tur­amt der Stadt Köln, Kunst­stif­tung NRW und Ukrai­ni­an Institute.\n\n			#gallery-1 {\n				margin: auto;\n			}\n			#gallery-1 .gallery-item {\n				float: left;\n				margin-top: 10px;\n				text-align: center;\n				width: 25%;\n			}\n			#gallery-1 img {\n				border: 2px solid #cfcfcf;\n			}\n			#gallery-1 .gallery-caption {\n				margin-left: 0;\n			}\n			/* see gallery_shortcode() in wp-includes/media.php */\n		\n\n\n				\n			\n\n\n\n				\n			\n\n\n\n				\n			\n\n\n\n				\n			\n\n\nQul­tor­ell unter­wegs – der Kul­tur- und Begegnungspodcast\n#6 – Futur3 und das Schau­spiel Köln, eine Kooperation\nDie Fol­ge zu: “Die Revo­lu­ti­on lässt ihre Kin­der ver­hun­gern” hier:\n \n			\n						Qul­tor­ell unter­wegs Fol­ge 6\n					\n
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