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SUMMARY:TOBI KAT­ZE: Mor­gen ist lei­der auch noch ein Tag – Irgend­wie hat­te ich von mei­ner Depres­si­on mehr erwartet
DESCRIPTION:\nLesung: \n\n\n\nLive-Lite­ra­tur mit Risi­ken und Neben­wir­kun­gen! In schlech­ten Pha­sen starrt er stun­den­lang die Rau­fa­ser­ta­pe­te an («irre Action für die Augen»), dis­ku­tiert aus­gie­big mit sich selbst die Sinn­lo­sig­keit des Auf­räu­mens und lässt sich von einem klin­geln­den Tele­fon Schuld­ge­füh­le ein­re­den. In sehr schlech­ten Pha­sen ist sogar das zu anstren­gend. “Sie haben eine Depres­si­on”, sagt sein The­ra­peut. “Wenn sie damit mei­nen, dass mei­ne Hirn­che­mie laut Arsch­loch schreit – gebe ich ihnen Recht”, sagt er.\n\n\n\nUnter­halt­sam und selbst­iro­nisch erzählt Tobi Kat­ze Geschich­ten über das Leben mit der psy­chi­schen Stö­rung, die er mit 4 Mil­lio­nen Men­schen in Deutsch­land teilt. Spricht man so über Depres­si­on? Ja, genau so! Und es darf dabei herz­haft gelacht werden.\n\n\n\nSo trau­rig wie die­se Geschich­te klingt, so sehr ist die­ses Buch ein Beweis dafür, dass Humor ein exis­ten­zi­el­ler Lebens­ret­ter sein kann. Der Unter­ti­tel des Buches deu­tet es an: “Irgend­wie hat­te ich von mei­ner Depres­si­on mehr erwar­tet.” Lako­nisch, zynisch und scho­nungs­los wid­met sich Tobi Kat­ze sei­ner Erkran­kung. Sein Humor ist dabei so etwas wie die Krü­cke, die ihm hilft durch seine\n\n\n\ners­te gro­ße Lebens­kri­se zu kom­men und dabei sein ers­tes gro­ßes Buch zu schrei­ben. Ein sehr per­sön­li­ches und damit ein­zig­ar­ti­ges Buch über Depres­sio­nen, das nicht nur das Prä­di­kat “wich­tig” ver­dient, son­dern auch das Prä­di­kat “abso­lut lesens­wert”. WDR 2 BÜCHER\n\n\n\nVöl­lig unver­mu­tet springt der Autor auf die Büh­ne – und erklärt uns erst ein­mal, wie wir ihn denn bit­te emp­fan­gen soll­ten. Mit fre­ne­ti­schem Applaus! Und die­sen hat er sich im Lauf des Abends red­lich ver­dient… Manch einer wird sich fra­gen – Depres­sio­nen und Humor, wie geht denn das zusam­men? Wie ich nicht nur aus dem Buch weiß, das funk­tio­niert sogar ganz wun­der­bar. Und als Betrof­fe­ner hat Tobi Kat­ze jedes Recht, das The­ma auf sei­ne Wei­se anzu­ge­hen. Es wird viel gelacht heu­te Abend, aber nicht nur zwi­schen den Zei­len prallt die gan­ze Band­brei­te die­ser Krank­heit auf einen ein. LOKAL­KOM­PASS KLEVE\n
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