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SUMMARY:™3.6]HypeReal_FOTOGRAFIE/ ™4.6]UND:ODER:NICHT_FUZZY LOGIC
DESCRIPTION:\n™3.6]HypeReal_FOTOGRAFIE“ \n\n\n\nsetzt sich mit der Fra­ge der Unschär­fe im media­len Bild aus­ein­an­der. Es hin­ter­fragt die Rea­li­tät von Video­bil­dern und Foto­gra­fien in der Kunst und in der Doku­men­ta­ti­on. Wel­chen Ein­fluss neh­men die Bil­der auf die Rea­li­tät? „Inwie­fern Wahr­heit heu­te durch Medi­en beein­flusst und ver­än­dert wird, lässt sich anhand der glo­ba­len poli­ti­schen Situa­ti­on nur erah­nen. Fest steht aller­dings, dass die Unschär­fe eines gedruck­ten Tex­tes, einer Abbil­dung oder einer Nach­rich­ten­in­for­ma­ti­on, dazu bei­tra­gen kann sich des­sen bewusst zu wer­den, dass es heut­zu­ta­ge kein Abbild einer „Rea­li­tät“ geben kann. An den Zeit­punkt, des schar­fen Bil­des und der schar­fen Infor­ma­ti­on, künst­le­risch wie auch doku­men­ta­risch, kön­nen wir nicht mehr zurück­keh­ren. Es geht also mehr denn je um die Bewusst­ma­chung der Unschär­fe, wenn man sich mit Wahr­heit und Rea­li­tät aus­ein­an­der set­zen möch­te.“ (Nori­na Quinte)\n\n\n\nMusik: Fukio Ensem­ble (Saxo­phon­quar­tett) / Kos­tüm: Claus Stump / Kos­tüm­an­fer­ti­gung: Andrea Uebel / Schau­spiel: Fabi­an Rin­gel & Karin Kett­ling / Stim­me: Oli­ver Schnel­ker / Tech­nik: Jens KuklikKünst­le­ri­sche Lei­tung: Ser­gej Main­gardt (Kom­po­si­ti­on / Musik), Jens Stand­ke (Video), Rosi Ulrich (Text / Dra­ma­tur­gie), Andrea Blei­kamp (Regie)\n\n\n\nNach einem Essay von Nori­na Quinte.\n\n\n\n\n\n\n\n„™4.6]UND:ODER:NICHT_FUZZY LOGIC“ \n\n\n\nDer Unge­nau­ig­keit der Spra­che begeg­nen Autoren mit kom­ple­xen Satz­kon­struk­tio­nen und zei­gen damit gleich­zei­tig die Unmög­lich­keit die Wahr­heit scharf zu fas­sen. Auch in der klas­si­schen Logik such­te man selbst hoch­kom­ple­xe Struk­tu­ren in binä­ren Sys­te­men abzu­bil­den, was zu enorm lan­gen Rechen­ope­ra­tio­nen und unüber­schau­ba­ren Ope­ra­tio­nen führ­te. Im Gegen­satz dazu hat sich Mit­te des letz­ten Jahr­hun­derts eine Theo­rie ent­wi­ckelt, die unschar­fe Men­gen zulässt: die Fuz­zy Logic. Sie fin­det heu­te in der Künst­li­chen Intel­li­genz, in der Sprach­er­ken­nung und in der Auto­ma­ti­­sie­rungs- und Sicher­heits­tech­nik Anwen­dung. Unschar­fe Men­gen inte­griert in Rechen­ope­ra­tio­nen steu­ern heu­te unse­re All­tags­ge­rä­te. „Im Grun­de ist der Mensch sowohl dicho­tom als auch fuz­zy-logisch ver­an­lagt. Logisch ein­fan­gen kann die­ses Sowohl-als-auch aber nur die Fuz­zy Logic als Logik des inklu­si­ven Unter­schei­dens, nicht die aris­to­te­li­sche Logik des exklu­si­ven Unter­schei­dens. Denn die Fuz­zy Logic kennt die bei­den Sei­ten einer Unter­schei­dung, aber auch die gan­ze unend­li­che Mit­te dazwi­schen. Die dicho­to­me Logik kennt kein Dazwi­schen. Sie muss sich auf eine der bei­den Sei­ten schla­gen. Die Fuz­zy Logic erkennt an, dass es sowohl ein Ent­we­der-oder als auch ein Sowohl-als-auch geben kann.“ (Prof. Dr. Tho­mas Kron)\n\n\n\nSchau­spiel: Fabi­an Rin­gel & Karin Kett­ling / Stim­me: Oli­ver Schnel­ker / Kos­tüm: Claus Stump / Kos­tüm­an­fer­ti­gung: Andrea Uebel / Stim­me und Gesang: Mascha Cor­man, Thea Soti / Tech­nik: Jens KuklikKünst­le­ri­sche Lei­tung: Ser­gej Main­gardt (Kom­po­si­ti­on / Musik), Jens Stand­ke (Video), Rosi Ulrich (Text / Dra­ma­tur­gie), Andrea Blei­kamp (Regie)\n\n\n\nNach einem Essay von Prof. Dr. Tho­mas Kron.\n
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