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SUMMARY:Kunst­Sa­lon Theaterpreis
DESCRIPTION:\nAnders soll­te es in die­sem Jahr ohne­hin wer­den: Eine neue, fri­sche Form für unse­ren Kunst­Sa­lon-Thea­ter­preis hat­ten wir lan­ge vor den ers­ten Anzei­chen der Coro­na-Kri­se gefunden. \n\n\n\nSeit 2017 ver­gibt der Kunst­Sa­lon den Kunst­Sa­lon-Thea­ter­preis in Höhe von 5.000 € an freie pro­fes­sio­nel­le Thea­ter­grup­pen, die kei­nem fes­ten Haus ange­hö­ren.  Aus­ge­zeich­net wur­de bis 2019 jähr­lich jeweils eine Gruppe. \n\n\n\nIn die­sem Jahr soll­ten laut Aus­schrei­bung zwei anstatt einer Grup­pe mit einem Preis­geld in Höhe von jeweils 5.000 € bedacht wer­den. Über­dies hat­ten wir vor, das Preis­geld nicht, wie in den Vor­jah­ren, für eine ver­bind­li­che Wie­der­auf­nah­me der gekür­ten Pro­duk­ti­on zu ver­ge­ben: Das Geld soll­te den  Künstler*innen bzw. Grup­pen zur frei­en Ver­fü­gung ste­hen, wobei die Ver­wen­dung für wei­te­re Kul­tur­pro­jek­te wün­schens­wert ist. \n\n\n\nNun sind wir mit einer völ­lig neu­en Situa­ti­on kon­fron­tiert, die uns noch ein­mal hat umden­ken las­sen. Ange­sichts der schwie­ri­gen Situa­ti­on ist uns klar, dass die meis­ten frei­en Thea­ter­schaf­fen­den ohne Ein­nah­men durch Auf­füh­run­gen ihrer Exis­tenz­grund­la­ge beraubt sind. Mehr als ohne­hin schon. Daher haben wir ent­schie­den, den Kreis der Gewinner*innen noch ein­mal zu erwei­tern. In 2020 ver­ge­ben wir – ohne jeg­li­che Richt­li­ni­en oder Ver­pflich­tung hin­sicht­lich der Ver­wen­dung – meh­re­re Preis­gel­der an vier Gruppen. \n\n\n\nDie Pro­duk­tio­nen, die mit einem Preis­geld in Höhe von jeweils 2.500 Euro aus­ge­zeich­net wer­den, sind:„Raub – nach F. Schil­ler“, Künst­ler­kol­lek­tiv Spie­gel­berg„In Decent Times“, Con­stan­tin Hoch­kep­pel„Press­span“, Artmann&Duvoisin„FLA­KON“, Mara Tsi­ro­ni, Behrang Kari­mi, Paul Wiers­bin­skiWir bedan­ken uns herz­lich bei unse­rer Jury für ihre Soli­da­ri­tät: Axel Hill (Redak­teur KR), Han­nah Neu­mann, (Thea­ter­wis­sen­schaft­le­rin und Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin am Insti­tut für Kunst und Kunst­theo­rie Uni Köln) Nico­la Gründl (Ensem­ble­mit­glied Schau­spiel Köln) und Ger­hardt Haag (Künst­le­ri­scher Lei­ter afri­co­lo­gne­FES­TI­VAL) spen­den ihr Hono­rar. Außer­dem geht ein gro­ßes Dan­ke­schön an den Künst­le­ri­schen Lei­ter des Oran­ge­rie-Thea­ters im Volks­gar­ten, Mar­ko Ber­ger, für den kon­struk­ti­ven Aus­tausch zum Umgang mit der aktu­el­len Situa­ti­on.Den Preis ermög­licht haben die För­de­rer und Unter­stüt­zer:Kunst­Sa­lon-Stif­tung, Andre­as SchmitzIngrid und Hans Bae­de­kerIlse Bischof und Bru­no WennAndre­as C. Mül­lerMar­ti­ne und Jür­gen Weghmann\n\n\n\nWei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie außer­dem unter:  https://​www​.kunst​sa​lon​.de/​k​u​n​s​t​s​a​l​o​n​-​t​h​e​a​t​e​r​p​r​e​i​s​-​2​0​2​0​-​h​e​r​z​l​i​c​h​e​n​-​g​l​u​e​c​k​w​unsch/\n\n\n\n\n\n\n
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